Mit den Worten. „Danke Mama Bled !“ verabschiedete Teamangler Walter Schober seine gemeinsame Session mit Oliver Nöst.

Nicht jeder Karpfenangler war schon da, doch jedem ist der Name „Bled“ ein Begriff. Der Slowenische See mit einer Größe von 145 ha ist bekannt für seine magischen Seiten und seine wirklich beachtlichen Karpfen von denen es da nicht zu wenig gibt. So war Bled auch für Teamangler Walter und Freund Oliver kein unbekanntes Gewässer, Walter beangelte ihn schon in zwei vorangegangenen Sessions und das mit Erfolg. So sollte es auch diesmal sein.

Walter Schober und Oliver Nöst machten sich diesmal für drei Tage an das Projekt Bled und starteten nach Ankunft sofort mit der Location. Wie genau Oliver und Angelpartner den See in Augenschein nahmen, wir würden sagen, ebenso simpel wie genial. Denn wie könnte es schöner, einfacher und schneller sein als mit dem Fahrrad und einem kleinen Anhänger. Richtig verstanden, Walter und Oliver minimierten ihr Tackle aufs Nötigste und setzten sich nach Ankunft auf die Räder. Die Entscheidung wo es am nächsten Morgen um 5 Uhr mit dem Angeln losgeht war gefallen. Es sollte die berühmte Villa Bled werden. Überrannt von den Eindrücken des Sees und den Vibes welche an so einem Gewässer entstehen ,machten sich die Jungs auf den Weg in das Appartment welches sie sich für die Nächte gebucht hatten. Denn Angelzeit ist am Bleder See nur von 5 Uhr bis 23 Uhr und die heißt es voll auszunutzen.

Auf zur Villa Bled

Für Andere noch mitten in der Nacht, klingelte um 3:30 Uhr der Wecker und es wurde Zeit auf die Drahtesel zu springen. Natürlich schon vor Beginn der regulären Angelzeit war der Platz bezogen, die Montagen bestückt und die Plätze mit Futter belegt. Ein Mix aus Easy Fish, Red Squid und White Banane Boilies war in Kombination mit Tigernüssen Basis des Futteplatzes für alle vier Ruten. So der Plan, der Platz ist reich bestückt an Boilies und alle vier Ruten werden darauf platziert. Die Rigs sind einfach gehaltene und robuste Komponenten, bestückt mit einzelnen Sinkerboilies. Die Hosentaschen voll mit Motivation konnten dann endlich um 5 Uhr die Ruten auf etwa 20 Rutenlängen abgelegt werden. Alle waren bereit doch der erste Morgen verging und es tat sich nichts.

Spät aber mit Ankündigung

Die Fische waren definitiv da und so entschieden Walter und Oli diesem Platz noch den gesamten Tag Zeit zu geben. Bekanntlich sollte man den Tag ja nicht vor dem Abend loben. Die Freunde entschieden sich vorab für ein faires PingPong drillen „so wie es sich gehört“ so die Freunde. Die abendliche Stimmung brach an und die beiden spürten es ganz deutlich. Die sich lange am Tage gesammelte Ruhe verging und alles wurde, ja wie soll man sagen, irgendwie wacher eben. Die Schnüre hingen nicht mehr nur in der Slackline sondern signalisierten Schnurrschwimmer. Es dauerte nicht lang und die Ankündigung bewahrheitete sich. Um 19:30 Uhr dann der langersehnte Dauerton. Was da geschah, hatten sich die Zwei gewünscht denn neben einem kleinen schönen Schuppenkarpfen gingen nochmal zwei richtig gute Spiegler auf Land. Schaut selbst..

Der Abend war rund und so ging es dann um 23 Uhr zufrieden und müde in die Unterkunft. Denn der nächste Morgen startete wieder früh.

Der zweite Morgen brach an und diesmal waren die Schnurrschwimmer schon bereits nach auslegen der Ruten da und der erste Fisch fand nach gerade mal 30 Minuten den Weg in die Maschen von Oli. Sie merkten schnell , dass die Fische in großen Trupps auf die Plätze ziehen müssen denn sobald die ersten Anzeichen von Fischaktivitäten da waren hieß es an die Ruten fertig los und Walter schwört auf das Nachfüttern sofort beim drillen am besten. Denn wenn diese großen Schwärme auf einem Futterplatz zugange sind und nichts mehr finden dann ziehen sie weiter und dies gilt es zu verhindern.

Ein guter Start in den Tag

Am Abend kam es dann zu einem Doppelrun zu Gunsten von den beiden Anglern und die Freunde konnten nochmal ein Nightshooting einrichten. Do it in the Dark !

Das Beste kommt zum Schluss

An dem letzten Morgen sollte es nochmal funktionieren. Die Sinne geschärft und mit viel Motivation ging es nochmal an die Villa Bled. Noch einmal alle Ruten auf die Plätze und die Zeit läuft. Und es sollte alles so kommen wie vorgestellt. Wieder war es bei Walter die Rute mit dem White Banana und genauso war es auch wieder ein ganz besonderer Spiegler für ihn. On Top gab es dann auch nochmal einen richtig schön beschuppten Spiegler on Top.

Ein ganz besonderer Augenblick

Fazit

Am Ende waren es drei sehr harte Tage welche aber Anglern wie es Walter und Oliver sind soviel für die Seele gibt als das es fast jeder Aufwand wert ist diesen magischen Ort wieder zu besuchen und sich den Aufgaben welche er stellt hinzugeben. That‘s carpfishing !

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